Auf geht's bei prächtigem Wetter zur Fähre nach Langeland, die von
Marstal, dem südlichsten Ort auf Aero, ablegt. Der Weg dorthin
führt über kleine Schotterwege oft direkt am Meer entlang.
Bucht von Aeroskobing
Schotterweg nach Marstal

Ich brauche nicht lange auf die Fähre warten, die sich mit lautem
Tuten nähert
Fähre Marstal -
Rudkobing
Für ein Rad ist immer Platz

In Rudkobing, de Hauptstadt Langelands, mach ich kurz Pause. Das
Wetter wird schlechter, es fängt an zu Regnen.
Innenstadt Rudkobings
Rudkobing

Schnell fahre ich weiter, einmal quer über Langeland nach Spodsbjerg.
Das Wetter bleibt regnerisch. Als ich Spodsbjerg erreiche, bleiben
gerade noch 5 Minuten zum Kaufen der Fahrkarte und zum einchecken. Ich
schaffe es in der Zeit und nehme die noch wartende Fähre
Vor der Fähre nach Tars
Auf der Fähre

In Tars angekommen, hört der Regen auf, aber es bleibt bedeckt und
etwas Wind kommt auf. Über kleine Straßen geht es weiter nach Westen.
Der Ostwind wird stärker und zerrt an meinen Kräften. In dieser flachen
Landschaft gibt es kaum Schutz vor dem Wind, es wird viel Landwirtschaft
getrieben, öfters kreuzen freundlich grüßende Treckerfahrer meinen Weg.
Weg nach Maribo
Strärkung

Gegen Abend erreiche ich Maribo und mache mich auf den weg zur
Jugendherberge. Die
Herbergsmutter kann sich noch an meine Tochter und mich vom letzten Jahr
erinnern und gibt mir, da es kaum Gäste in der Herberge gibt, ein
Einzelzimmer zum Preis eines Bettes im Mehrbettzimmer. Ui, welch Luxus
für mich ;-)
Ich nehme eine schön heiße Dusche, das ist immer das Beste nach einem
langen Tag im Sattel. Nach dem Abendessen lese ich noch etwas, dann
ummannt mich schnell die Müdigkeit und ich schlafe wie ein Murmeltier.
Gute Nacht
