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2.Tag : Schleswig - Flensburg - Aabenraa 90 km Fahrrad Wetter: Sonnig, bewölkt, trocken, 15 - 20°C, Abends Regen
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Treene - Mühlenteich
Am nächsten Morgen geht es nach einem ausgiebigen Frühstück weiter den Ochsenweg Richtung Norden. Ich passiere die Treene, der Fluß speist hier den Mühlenteich - ein Idyllisches Plätzchen, welches förmlich zu einer Pause einläd. Das Wetter spielt auch wieder mit, etwas Sonne, etwas Wolken, trocken, ca 20°C - ideale Bedingungen.
Schilderbaum
Die Ausschilderung der Strecke ist meistens ok, ich schaue jedoch auch auf meinen Garmin GPS Empfänger, wo ich vorher den Ochsenweg als Track geladen habe und somit eigentlich nie Orientierungsprobleme bekomme.
Kurze Zeit später komme ich in Sankelmark an diesem Großsteingräbern vorbei. Die Gräber sehen wie Schiffsrümpfe aus und sind bis zu 75m lang. 75m? Ich möchte lieber nicht wissen, welche "Monster" hier begraben wurden und mache mich weiter auf den Weg. Das Wetter ist bedeckt, aber noch trocken. Hinweisschild Großsteingrab
Danach ist schon bald Flensburg erreicht, es geht am Flensburger Fjord entlang zum alten Grenzübergang Kupfermühle. Der legendäre RITA Shop hat schon seit längeren geschlossen, schade, denn er war immer mal wieder einen Besuch und einen Hotdog wert. Flensburger Förde RITA Laden Nach einer problemlosen Fahrt erreiche ich Aabenraa, und es fängt an zu Regnen. Ein Campingplatz liegt mitten in der Stadt, ich entscheide mich aber, weiter um den Fjord herum nach Skarrev zu fahren, der dortige Platz soll direkt am Wasser liegen. Nach einigen Hügeln, die am Tagesende doch ganz schön in die Beine gehen, erreiche ich den komischerweise gar nicht ausgeschilderten Skarrev Camping Platz. Der Platz liegt tatsächlich sehr schön am Fjord, man schaut übers Wasser nach Aabenraa. Der Platz nennt sich Naturcampingplatz und ist war mit fast 20€ Übernachtungsgebühr sehr teuer. Dafür waren alle Anlagen sehr spatanisch, die sanitären Anlagen marode und schmutzig. Es gab 2 Toiletten und eine Dusche, die anscheinend aus den 50er Jahren übrig geblieben ist. Dafür gibt es keine Küche. Von den dänischen Campingplätzen bin Ich besseres gewohnt. Das hier ist wirklich ein Witz. Ich baue mein Zelt auf, weil ich einfach nicht mehr weiter fahren kann. Allerdings ist die Lage/Ausicht sehr schön. Ich koche auf meinen Spirituskocher ein warmes kräftigendes Süppchen und falle kurze Zeit später in eine Tiefschlaf. Kräftigendes Süppchen Nachtausblick, leider ohne Stativ ;-) |
Stand: 22.10.08