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4.Tag :Vejle - Horsens - Hov - Saelvig - Nordby 80 km Fahrrad 20 km Fähre Hov - Saelvig Wetter: Gemischt, Sonne, Wolken, einzelne Schauer.
Uaah, gähn, als ich aufwache, sind die Monteure schon verschwunden, egal. Ich habe Urlaub, da muss ich nicht schon um 5 Uhr aufstehen ;-) Ich schleppe mich schlaftrunken in den Speisesaal und nehme ein ausgiebiges Frühstück zu mir. Danach wie immer Morgentoilette, anziehen, Sachen einpacken, Fahrrad bepacken. Ich bin froh, nicht so viel mitnehmen zu können (müssen!), dadurch geht das Bepacken immer sehr schnell. Dann geht es wieder los, allerdings schmerzt mein rechtes Knie, es hat die Belastungen der letzten Tage wohl nicht so recht verkraftet . Ohjeh. Ich trete in die Pedalen, trete etwas unrund, weil ich die linke Seite mehr belaste als die rechte. Aber es geht voran. Die Schmerzen halten sich noch in Grenzen. Ich warte einen kräftigen Schauer in einem Fußgängertunnel ab. Dann geht es weiter, ich fahre an Horsens vorbei und ereiche schließlich Hov, von wo aus die Fähre nach Saelvig auf Samsö ablegt. Am Fährhafen wartet auch schon ein anderer Biker, ein Däne, wie sich später heraus stellt, und er hat an seinem völlig überladenen Rad einen Koga Chela Anhänger. Ich staune, er führt mit das Teil vor - einfach genial. Warten auf die Fähre Der Koga Chela Da kommt auch schon die Fähre, und wir bewegen uns Richtung Laderampe. Kaum haben wir unsere Räder ins Autodeck geschoben, kommt mal wieder ein kräftiger Schauer herunter. Wieder bin ich trocken geblieben. Die Fähre legt an Verzurren der Räder Während der Überfahrt regnet es , um pünktlich zur Ankunft wieder aufzuhören. Ich merke mein Knie jetzt stetig pochen, zum Glück ist es nach Nordby nicht mehr so weit. Regen auf der Fähre mein schwächelndes Knie
Auf Samsö angekommen trennen sich die Wege wieder von meinem vollbepacktem Dänen-Freund, der anscheinend seinen ganzen Hausstand mitgenommen hat. Er wundert sich über mein doch recht "schmales" Gepäck und erklärt mir, dass es seine erste Fahrradreise ist. Ich schaue ihn nur mitleidig auf seinem wackelnden Fahrrad nebst Anhänger an und sage ihm als Abschied "you will learn" in Bezug auf überflüssiges Gepäck, was er anscheinend massig dabei hat. Er nickt, lächelt, und fährt gen Süden weiter. Ich radel Richtung Norden, unterwegs finde ich Unterschlupf in einem Buswartehäuschen vor einem weiteren kräftigen Schauer, dem letzten für heute. Ich erreiche schließlich das malerische Nordby, kaufe kurz Lebensmittel und fahre zum Campingplatz. Dort bekomme ich einen super Stellplatz, direkt an der Steilküste mit Blick aufs Meer - einfach traumhaft. Camping bei Norderby Abendstimmung Der Campingplatz ist sehr leer, mich stört es nicht, die Anlagen sind alle offen, sauber und funktionieren. Ich mache mir ein schönes Essen und genieße den Abend im Zelt mit direktem Blick aufs Meer . Mein Knie schmerzt, ist etwas steif. Ich mache kalte Umschläge, das hilft etwas. Ich habe mein Ziel erreicht. In nur 4 Tagen 400km. Doch mein Knie nimmt es mir übel. Morgen lege ich einen Ruhetag ein. |
Stand: 22.10.08