Über mich

29.01.10

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Historie

Mein Vater kommt ursprünglich aus Algerien. Er machte sich über die Zwischenstationen  Frankreich, Schweden und Finnland auf den Weg nach Hamburg. Von hier wollte er mit dem Schiff nach Kanada ausreisen, lernte aber meine Mutter auf einer Tanzveranstaltung im Kampnagel kennen und blieb dann hier hängen. Daher haben auch mein Bruder und ich diese in Deutschland "etwas" ungewöhnlichen Namen.

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1961 heirateten die Beiden ...

 

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...und mein Bruder Karim kam zur Welt.

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1963 erblickte dann meine Wenigkeit das Licht der Sonne, allerdings nicht in Hamburg sondern in Luthe Kreis Wunstorf im tiefsten Niedersachsen. Nur ein paar Monate später hatten meine Eltern die Einöde satt und zogen mit Sack und Pack (und mir) in ein Reihenhaus in Harksheide, ein paar Kilometer nördlich von Hamburg .

 

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1969 kauften meine Mutter und meine Oma mal eben nebenbei beim Shoppen zwei Reihenhäuser in Friedrichsgabe-Süd, leider gibt es kein Bild vom Gesicht meines Vaters, als die Beiden heim kamen und neben Brot und Milch auch noch einen Haus-Kaufvertrag auspackten.  Ende des Jahres beziehen wir dann unser neues Heim, ich wechsle von der Grundschule Harksheide auf die Grundschule Heidberg im heutigen Norderstedt Mitte.

 

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1970 Schließen sich die Gemeinden Friedrichsgabe, Harksheide, Garstedt und Glashütte zur Stadt Norderstedt zusammen, das Einkaufszentrum Heroldcenter wird eröffnet

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1973 besuche ich dann das Gymnasium Glashütte im Schulzentrum Süd, jeden Tag ca. 10 km mit dem Schulbus.

 

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1975 wird endlich das Schulzentrum Nord fertig gestellt, ich wechsle auf das Lessinggymnasium dort. Der Schulweg verkürzt sich um ca. 95%,ich gehe jetzt 10 min zu Fuß zur Schule.   

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1976 ziehe ich (bzw. die Lehrer) es vor,  auf die Realschule Friedrichsgabe im Schulzentrum Nord  zu wechseln. Also ich wechsle nur den Klassenraum. Und die Mitschüler. Und die Lehrer.

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1979 beende ich die Realschule mit der mittleren Reife und einem überdurchschnittlichen Zeugnis, was mich dazu veranlasst, auf dem Fachgymnasium  Gegenüber weiter zur Schule zu gehen.

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1981 erreiche ich die Fachhochschulreife und beende die Schule, um eine Ausbildung als Energieanlagenelektroniker bei den Stadtwerken Norderstedt zu beginnen. Bei den Stadtwerken fühle ich mich sehr wohl und erziele gute Ergebnisse, was wohl auch an meinem "Ziehvater", dem Ausbildungsmeister Willfried B. liegt.

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1983 ziehen die Stadtwerke zusammen mit der Stadtverwaltung in die ersten beiden Gebäude des neuen Stadtteils Norderstedt-Mitte. Damals bestand ganz Norderstedt Mitte noch aus Feldern und Wiesen, nur ein Gebäude in der Mitte, die Grundschule Heidberg. Heute ist diese zwischen den vielen Häuserzeilen verschwunden, viele Leute wissen gar nicht (mehr), wie es hier früher aussah.

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1985 beende ich erfolgreich die Ausbildung, nach einem halben Jahr als Geselle leiste ich meinen 15 monatigen Grundwehrdienst in Neumünster (Siek - Kaserne, Grundausbildung) und Wentorf (Bose-Bergmann Kaserne, PB167, Stabsbrigade)

 

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1987 beginne ich nach Beendigung des Grundwehrdienstes und weiteren 12 Monaten als Geselle meine Elektrotechnik-Studium and der Fachhochschule Hamburg Berliner Tor.

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1988 ziehe ich Zuhause aus und nehme mir eine Wohnung in Hamburg Hamm-Nord, Nähe Hammer Park und Sievekingsallee.

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1990 lerne ich meine spätere Frau Sandra in der Henstedt-Ulzburger Szene-Kneipe "Fiasko"  kennen.

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1991 beende ich erfolgreich mein Studium und ziehe nach Struvenhütten zu Sandra. Ich trete meinen ersten Ingenieursjob bei einer Firma in Hamburg-Barsbüttel an.

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1993 heiraten Sandra und ich, und meine erste Tochter Natascha kommt als Frühchen nach nur 29 Schwangerschaftswochen, also 10 Wochen zu früh, auf die Welt. Das ist wohl der bewegendenste Moment in meinem Leben. Natascha kommt in den Brutkasten und kämpft sich ins Leben, unterstützt von den Ärzten und Schwestern auf der Kinderintensivstation im Heidbergkrankenhaus sowie den lieb- und sorgevollen Eltern. Zusammen schaffen wir es, und Nataschas schwieriger Start ins Leben wird gemeistert.

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1995 kaufen wir ein Haus in Sievershütten und ziehen dorthin.

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1997 kommt meine zweite Tochter Karoline zur Welt, sie schafft es auf "nur" auf 4 Wochen zu früh, damit kann sie uns Leidgeplagte Eltern nicht mehr schocken. Es verläuft bei ihr alles unproblematisch.

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1998 trennen Sandra und ich uns, Ende des Jahres muss ich das Haus in Sievershütten schweren Herzens wieder verkaufen, ich ziehe vorübergehend zu meinen Eltern nach Norderstedt.

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1999 kaufe ich mir eine Wohnung in Norderstedt-MItte, Buckhörner Moor und beziehe diese.

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2000 lerne ich in einem Internet - Chat Annette aus Bremen kennen.

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2001 zieht Annette zu mir nach Norderstedt

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2003 heiraten Annette und ich

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2004 Im September stirbt mein Lieblingsonkel Walter

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Anfang 2005 folgt ihm meine Oma Frieda in den Himmel, ich übernehme das Reihenendhaus im südlichem Friedrichsgabe und ziehe nach ersten Renovierungsarbeiten Mitte des Jahres dort ein, meine Wohnung in Norderstedt-Mitte wird vermietet.

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2008 stirbt mein Vater. Es beginnen umfangreiche Renovierungspläne und -arbeiten im Haus meiner Mutter. Durch einen Besuch in Lyon stellen wir den Kontakt zum bisher unbekannten französischen Zweig unser Familie her.

     

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Stand: 29.01.10