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Historie
Mein Vater kommt ursprünglich
aus Algerien. Er machte sich über die Zwischenstationen Frankreich,
Schweden und Finnland auf den Weg nach Hamburg. Von hier wollte er mit dem
Schiff nach Kanada ausreisen, lernte aber meine Mutter auf einer
Tanzveranstaltung im Kampnagel kennen und blieb dann hier hängen. Daher
haben auch mein Bruder und ich diese in Deutschland "etwas" ungewöhnlichen
Namen.
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1961 heirateten die Beiden ...
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...und mein Bruder Karim kam zur
Welt.
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1963 erblickte dann meine Wenigkeit das Licht der Sonne,
allerdings nicht in Hamburg sondern in Luthe Kreis Wunstorf im tiefsten
Niedersachsen. Nur ein paar Monate später hatten meine Eltern die Einöde
satt und zogen mit Sack und Pack (und mir) in ein Reihenhaus in Harksheide,
ein paar Kilometer nördlich von Hamburg .
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1969 kauften meine Mutter und meine Oma mal eben nebenbei
beim Shoppen zwei Reihenhäuser in Friedrichsgabe-Süd, leider gibt es kein
Bild vom Gesicht meines Vaters, als die Beiden heim kamen und neben Brot und
Milch auch noch einen Haus-Kaufvertrag auspackten. Ende des Jahres
beziehen wir dann unser neues Heim, ich wechsle von der Grundschule Harksheide auf die
Grundschule Heidberg im heutigen Norderstedt Mitte.
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1970 Schließen sich die Gemeinden Friedrichsgabe, Harksheide,
Garstedt und Glashütte zur Stadt Norderstedt zusammen, das Einkaufszentrum
Heroldcenter wird eröffnet
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1973 besuche ich dann das Gymnasium Glashütte im
Schulzentrum Süd, jeden Tag ca. 10 km mit dem Schulbus.
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1975 wird endlich das Schulzentrum Nord fertig gestellt, ich
wechsle auf das Lessinggymnasium dort. Der Schulweg verkürzt sich um ca.
95%,ich gehe jetzt 10 min zu Fuß zur Schule.
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1976 ziehe ich (bzw. die Lehrer) es vor, auf die
Realschule Friedrichsgabe im Schulzentrum Nord zu wechseln. Also ich
wechsle nur den Klassenraum. Und die Mitschüler. Und die Lehrer.
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1979 beende ich die Realschule mit der mittleren Reife und
einem überdurchschnittlichen Zeugnis, was mich dazu veranlasst, auf dem
Fachgymnasium Gegenüber weiter zur Schule zu gehen.
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1981 erreiche ich die Fachhochschulreife und beende die
Schule, um eine Ausbildung als Energieanlagenelektroniker bei den
Stadtwerken Norderstedt zu beginnen. Bei den Stadtwerken fühle ich mich sehr
wohl und erziele gute Ergebnisse, was wohl auch an meinem "Ziehvater", dem
Ausbildungsmeister Willfried B. liegt.
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1983 ziehen die Stadtwerke zusammen mit der Stadtverwaltung
in die ersten beiden Gebäude des neuen Stadtteils Norderstedt-Mitte. Damals
bestand ganz Norderstedt Mitte noch aus Feldern und Wiesen, nur ein Gebäude
in der Mitte, die Grundschule Heidberg. Heute ist diese zwischen den vielen
Häuserzeilen verschwunden, viele Leute wissen gar nicht (mehr), wie es hier
früher aussah.
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1985 beende ich erfolgreich die Ausbildung, nach einem
halben Jahr als Geselle leiste ich meinen 15 monatigen Grundwehrdienst in
Neumünster (Siek - Kaserne, Grundausbildung) und Wentorf (Bose-Bergmann
Kaserne, PB167, Stabsbrigade)
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1987 beginne ich nach Beendigung des Grundwehrdienstes und
weiteren 12 Monaten als Geselle meine Elektrotechnik-Studium and der
Fachhochschule Hamburg Berliner Tor.
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1988 ziehe ich Zuhause aus und nehme mir eine Wohnung in
Hamburg Hamm-Nord, Nähe Hammer Park und Sievekingsallee.
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1990 lerne ich meine spätere Frau Sandra in der
Henstedt-Ulzburger Szene-Kneipe "Fiasko" kennen.
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1991 beende ich erfolgreich mein Studium und ziehe nach
Struvenhütten zu Sandra. Ich trete meinen ersten Ingenieursjob bei einer
Firma in Hamburg-Barsbüttel an.
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1993 heiraten Sandra und ich, und meine erste Tochter
Natascha kommt als Frühchen nach nur 29 Schwangerschaftswochen, also 10
Wochen zu früh, auf die Welt. Das ist wohl der bewegendenste Moment in
meinem Leben. Natascha kommt in den Brutkasten und kämpft sich ins Leben,
unterstützt von den Ärzten und Schwestern auf der Kinderintensivstation im
Heidbergkrankenhaus sowie den lieb- und sorgevollen Eltern. Zusammen
schaffen wir es, und Nataschas schwieriger Start ins Leben wird gemeistert.
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1995 kaufen wir ein Haus in Sievershütten und ziehen
dorthin.
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1997 kommt meine zweite Tochter Karoline zur Welt, sie
schafft es auf "nur" auf 4 Wochen zu früh, damit kann sie uns Leidgeplagte
Eltern nicht mehr schocken. Es verläuft bei ihr alles unproblematisch.
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1998 trennen Sandra und ich uns, Ende des Jahres muss ich
das Haus in Sievershütten schweren Herzens wieder verkaufen, ich ziehe
vorübergehend zu meinen Eltern nach Norderstedt.
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1999 kaufe ich mir eine Wohnung in Norderstedt-MItte,
Buckhörner Moor und beziehe diese.
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2000 lerne ich in einem Internet - Chat Annette aus Bremen
kennen.
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2001 zieht Annette zu mir nach Norderstedt
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2003 heiraten Annette und ich
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2004 Im September stirbt mein Lieblingsonkel Walter
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Anfang 2005 folgt ihm meine Oma Frieda in den Himmel, ich
übernehme das Reihenendhaus im südlichem Friedrichsgabe und ziehe nach
ersten Renovierungsarbeiten Mitte des Jahres dort ein, meine Wohnung in
Norderstedt-Mitte wird vermietet.
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2008 stirbt mein Vater. Es beginnen umfangreiche
Renovierungspläne und -arbeiten im Haus meiner Mutter. Durch einen Besuch in
Lyon stellen wir den Kontakt zum bisher unbekannten französischen Zweig
unser Familie her.
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